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Dichtungen (umlaufend)
Dichtungen gehören neben
dem Rahmen, dem Fensterglas und dem Beschlag zu den wesentlichen
Elementen eines Fensters. Sie sorgen zum einen dafür, dass die
warme Luft aus dem Innenraum nicht nach außen strömen kann. Zum
anderen verhindern Dichtungen das Eindringen von Feuchtigkeit
und Nässe.
Die
Dichtungen werden bereits bei der Profilextrusion in das
Fensterprofil fest eingebracht und können bei der Herstellung
des Fensters verschweißt werden. Damit ist auch in Eckbereichen
die volle Funktionsfähigkeit sichergestellt. Das hochelastische,
dauerbeständige Dichtungsmaterial garantiert eine lange
Lebensdauer.
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Einbruchhemmung
Maßnahmen zur Einbruchhemmung sollen ein unerlaubtes Eindringen
in das Haus oder die Wohnung erschweren. Erreicht wird dies beim
Fenster durch den Einsatz spezieller Schließzylinder,
Schutzbeschläge und Verglasungen.
Welche Widerstandklasse für welches Fenster sinnvoll ist, hängt
vor allem vom Einbauort (Erdgeschoss, obere Etagen etc.) ab.
Die Klassifizierung der Widerstandklassen ist in der Prüfnorm
DIN V ENV 1627 für Fenster und Türen geregelt und richtet sich
nach der Art des Einbruchversuchs. Für den privaten Bereich sind
die Widerstandsklassen 1 bis 3 relevant. Dabei bietet die Klasse
1 einen geringen Schutz (z.B. für Fenster in den oberen Etagen),
die Klasse 2 einen verbesserten Schutz (z.B. für Fenster im
ersten Stock) und die Klasse 3 den besten Schutz (z.B. für
Fenster im Erdgeschoss oder mit Balkonen).
Für eine individuelle Beratung können sich Bauherren an die
örtlichen Polizeidienststellen wenden. Einige
Versicherungsgesellschaften bieten Prämienermäßigungen, wenn
Maßnahmen zur Einbruchhemmung ergriffen werden.
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Energieausweis
Der Energieausweis ist ein Dokument, das Gebäude aus
energetischer Sicht bewertet.
In Deutschland werden Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und
Grundlagen der Energieausweise in der Energieeinsparverordnung
(EnEV) geregelt. In Österreich durch die jeweiligen
Landesgesetze und das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (EAVG).
Grundsätzlich können Energieausweise für bestehende Gebäude –
unter Berücksichtigung der differenzierten Regelungen für Wohn-
und Nichtwohngebäude - entweder auf der Grundlage des
berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs
ausgestellt werden.
Potentielle Käufer und Neumieter im Bestand dürfen in der Regel
die Energieausweise ansehen. Eigentümer von großen,
vielbesuchten öffentlichen Dienstleistungsgebäuden müssen einen
Energieausweis aushängen.
Auf Basis des Energieausweises ist kein Rückschluss auf die
tatsächlich auftretenden Energiekosten eines Gebäudes möglich.
Gründe hierfür sind, dass die Berechnung auf einem Normklima in
Deutschland und einer Normnutzung sowie einer gleichmäßigen
Beheizung des Gebäudes basiert. Der Standort und das
Nutzerverhalten beeinflussen somit deutlich das tatsächliche
Ergebnis.
Ausstellungsberechtigt sind unter anderem Architekten, Planer,
Handwerksmeister sowie staatlich anerkannte Techniker, soweit im
Rahmen der Ausbildung die Kenntnisse dazu erworben wurden bzw.
eine entsprechende Fortbildung absolviert wurde.
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Energieeffizienz, Energieeinsparung, Wärmedämmung
Darunter versteht man, dass ein gewünschter Nutzen (z.B. den
Wohnraum heizen) mit möglichst wenig Energie erreicht wird.
Durch den effizienten Einsatz von Energie und die Reduzierung
von Energieverlusten durch Wärmedämmung kann der
Energieverbrauch gesenkt werden. Das hilft die Ressourcen zu
schonen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und bares Geld
zu sparen. Je energieeffizienter also ein Fenster ist, desto
weniger Energie wird verbraucht und desto niedriger sind die
Kosten.
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Energieeinsparverordnung (EnEV)
Die Energieeinsparverordnung ist ein wesentliches
Element der Energiespar- und Klimaschutzpolitik der
Bundesregierung. Die Verordnung dient der verstärkten
Energieeinsparung bei Gebäuden und damit auch der
Umweltentlastung. Sie fasst die bisherigen Anforderungen
der Wärmeschutz-Verordnung und der
Heizungsanlagen-Verordnung zusammen und setzt neue
Standards für die Energieeinsparung.
Am 01. Oktober 2009 ist die EnEV 2009 in Kraft getreten,
für 2012 ist eine weitere Novellierung mit nochmals
deutlich verschärften Kennwerten in Planung.
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Faserverbund-Werkstoff RAU-FIPRO
Ein Faserverbund-Werkstoff besteht aus zwei
Hauptkomponenten: dem Grundwerkstoff und dem
verstärkenden Fasermaterial. Durch die gegenseitige
Wechselwirkung der beiden Stoffe werden die
Gesamteigenschaften deutlich verbessert.
GENEO-Fenster werden aus dem Faserverbund-Werkstoff
RAU-FIPRO hergestellt. RAU-FIPRO besteht aus dem
Hauptwerkstoff PVC (PolyVinylChlorid, ein
thermoplastischer Kunststoff), der durch Fasern
verstärkt wird. Der Werkstoff verleiht GENEO-Fenstern
insbesondere hinsichtlich der Wärmedämmung einmalige
Eigenschaften, da aufgrund der enormen Eigenstabilität
i.d.R. auf herkömmliche Stahlverstärkungen verzichtet
werden kann und Wärmebrücken entfallen. Die Deckschicht
aus PVC, die über der Profilgrundstruktur aus RAU-FIPRO
liegt, sorgt für die bewährte, besonders glatte
HDF-Oberfläche. Hinter RAU-FIPRO stecken 60 Jahre
Entwicklungskompetenz und Innovationskraft von REHAU.
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Fensterprofil
Aus dem Fensterprofil wird der Fensterrahmen hergestellt. Dabei
wird im Regelfall zwischen Flügel (kann geöffnet werden) und
Blendrahmen (ist in der Hauswand verankert) unterschieden. Es
gibt viele verschiedene Profilarten hinsichtlich Bautiefe,
Anzahl der integrierten Kammern und Ansichtsbreite.Die Qualität
und Bauart des Fensterprofils hat neben dem Fensterglas
entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften und Gesamtqualität
des Fensters. Je besser ein Fensterprofil, desto
leistungsfähiger ist das Fenster hinsichtlich Wärmedämmung,
Schallschutz oder Einbruchhemmung.
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Kunststofffenster
Kunststofffenster sind Fenster, deren Rahmen aus PVC oder - wie
bei GENEO - aus einem faserverstärken Kunststoff bestehen.
Kunststofffenster zeichnen sich durch ein sehr gutes
Preis-Leistungsverhältnis aus und sind aufgrund des sehr
geringen Pflege- und Wartungsaufwand, sowie der vielfältigen
Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Form und Farbe äußerst
beliebt.
Kunststofffenster von REHAU sind vollständig recyclebar.
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Luftkammern (isolierend)
Rehau-Fenster haben im Profil fünf isolierende Luftkammern bzw.
Funktionskammern. Diese Luftkammern haben wesentlichen Einfluss
auf die Dämmleistung des Profils.
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Lüftung
Moderne Fenster schließen sehr dicht. Aufgrund dieser
Dichtigkeit ist ein regelmäßiges Lüften für ein
angenehmes Raumklima sehr wichtig:- Raumluftfeuchtigkeit
und –temperatur werden reguliert- Verbrauchte Luft wird
gegen unverbrauchte Frischluft ersetzt- Schwitzwasser
und Schimmelpilzbildung werden vermieden.
Selbst die Energieeinsparverordnung (siehe oben) greift
dieses Thema auf. Der nach der Verordnung zulässige
Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasseraufbereitung,
Lüftung und Kühlung wird mit einem Referenzgebäude
ermittelt.
Genau dieses Referenzgebäude sieht eine Abluftanlage
vor. So eine Anlage führt Außenluft zu bzw. Abluft ab.
Durch diese Steuerung werden Wohnräume optimal gelüftet
und damit Energieverluste reduziert und Heizkosten
gespart.
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Schallschutz
Maßnahmen zur Schalldämmung sollen den Wohnraum vor unangenehmen
Außenlärm schützen. Reguliert wird die Schalldämmung eines
Fensters durch die Dämmwerte des Profils, vor allem aber durch
die Verglasung.
Um einheitliche Kennwerte für den Schalldämmwert eines Fensters
festzulegen, wurden fünf Schallschutzklassen (SSK) definiert.
Befindet sich der Wohnraum zum Beispiel in der Nähe einer
Autobahn, wird die höchste Schallschutzklasse – SSK 5 –
empfohlen.
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U-Wert
Der Wärmedurchgangskoeffizient U ist das Maß für den
„Wärmedurchgang“ durch ein Fenster. Er gibt die
Energiemenge an, die in einer Sekunde durch eine Fläche
von 1 m² fließt.
Beim Fenster gibt es drei verschiedene U-Werte:
Uf = frame (Rahmen)
Ug = glass (Glas)
Uw = window (Fenster)
Die Gesamtdämmung eines Fensters (= Uw)
ergibt sich aus den beiden Koeffizienten Uf
und Ug.
Je kleiner der U-Wert ist, desto besser ist die
Wärmedämmung.
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Wärmebrücke
Durch Wärmebrücken wird Wärme schnell nach außen
transportiert.Das passiert in Bauteilen, die ein wärmeleitendes
Material in sich haben – zum Beispiel Stahl.
Konsequenz ist, dass durch Bauteile mit Wärmebrücken Energie
verloren geht.
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